Unsere Produkte

Aktuell

Aktuelle Preise ab Herbst 2017 bei Wellener Kaminholzbetrieb, 34549 Edertal

Sorte Preis pro Einheit Preisbewegung
Buche 25cm 87,50 €/SRM steigend
Buche 33cm 85,00 €/SRM steigend
Eiche A 25cm 84,00 €/SRM unverändert
Eiche B 25cm 70,00 €/SRM steigend
Eiche A 30-36cm 80,00 €/SRM unverändert
Eiche B 30-36cm 70,00 €/SRM steigend
Nadel 25cm 65,00 €/SRM unverändert
Nadel 33 od.50cm 60,00 €/SRM unverändert
Nadel 1m 70,00 €/Raummeter unverändert

Angebot freibleibend! Verkaufseinheit nach meiner hier nachlesbaren Beschreibung. Kein Weiterverkauf. Transportleistung bedarf der Absprache!


Angebotsform: Loses, unverpacktes Scheitholz ofenfertig

Verkaufsmaß ist im neuen Jahrhundert der Schüttraummeter (SRM), weil dies die Einheit ist, in der man die Preise vom Holz vergleichen kann. Der SRM ist definiert als ein cbm gefüllt mit lose geworfenem Holz.

Im Wellener Kaminholzbetrieb wird der Schüttraummeter für den Transport eingestapelt! Ja, das wundert andere, ist jedoch nur eine kleine Besonderheit. Sie dürfen erwarten, dass das gepackte Holz im Anhänger so dicht gerückt wurde, als hätten Sie es selbst eingestapelt! Beschauen Sie Ihr Brennholz.

Sie dürfen pro SRM einen Schichtholzstapel von 1m × 1m × 0,6m erwarten. (Unser Aufbau ist rechteckig.)
Messen Sie bitte vor dem Abladen nach! Halten Sie die Transporteure dazu an, auf Sie zu warten: denn Abladen bedeutet grundsätzlich Annahme.


Brennholz 2017

Ab Herbst 2018 haben wir auch reines Kiefernholz.

Unser Nadelholzgemisch

Wir haben Kiefer, Fichte, Lärche und Douglasie. Diese Holzarten müssen aus Gründen der Lagerkapazität in einem gemeinsamen Stapel bleiben. Kleine Roller sind auch dabei, weil Nadelholz auch rund trocknet. Gute Roller brennen durch die Rundstruktur langsamer ab als Scheite. Wir lagern Nadelholz zwei Jahre, um sicherzugehen, dass es heizbar ist.

Die Birke

Birke ist mit Buche, besonders Hainbuche, nahe verwandt. Sie ist zwar leichter, aber dafür reich an ätherischen Ölen, die der Glasscheibe eines Kaminofens Gutes tun. Birke, und ebenso Esche, muss nach der Fällung zügig aufgearbeitet und getrocknet werden.

Die Eiche

Da es uns nichts ausmacht, das Holz lange und fachgerecht zu lagern, kann ich Ihnen Eiche als Ergänzung für die Buche vorschlagen. Eiche soll drei Jahre ablagern. Für einen Glasscheibenofen, solange der nicht heiß ist, ist sie stets ungeeignet. Im heißen Ofen brennt und heizt Eiche besonders lange, also mit Briketteffekt. - Unsere Philosophie lautet: Verheizen, was der Wald anbietet. Ein jeder erfahrene Holzheizer schätzt den Wert von Lagerkapazität. Nicht wahr?

Die Buche

Wir führen Buche, aber diese Holzart ist teuer. Buche aus Waldeck-Frankenberg wird exportiert in dicht bevölkerte und wohlhabende Regionen – in der Vergangenheit sogar bis nach China, wo die Buche zu Haushaltsgegenständen aufgearbeitet wird. Also lässt der Forst die Buchen gern 100-120 Jahre stehen, bis sie 50 – 80 cm Stammdicke erreichen. Zum Brennholz gelangen 30 – 70 Jahre alte Buchen bis 30 cm Dicke, bei deren Fällung die Zukunftsbäume nicht beschädigt werden dürfen. Die Holzverarbeitungsindustrie macht aus den Reststücken der Buchenbretterfertigung Brennholz. Von der Baumart her stellt Buche das sogenannte Leitsortiment der Brennholzarten. Derzeit wird Buche in großen Mengen aus den Urwäldern Osteuropas in Raubbau gewonnen, was wir leider nicht überprüfen können.
Durch Import gelangen Millionen Buchenstämme und fertiges Kaminholz nach Deutschland. Sägewerksabschnitte ergeben Brennstoff für die zahlreichen neuen Kaminöfen.
Scheitholz wird nicht billiger.

Buchenscheitholzpreise resultieren aus Transportkosten und Importkosten. Anders betrachtet, kann der Preis vom Holz nie unter den Preis der Vergleichsbrennstoffe Öl und Erdgas sinken.
Bundesweiten Statistiken zufolge liegt der Stückholzpreis um 16-21% höher als der Preis fossiler Brennstoffe (pro Megawattstunde).
Während andererseits der Pelletpreis meist 5-25% niedriger liegt als der Heizölpreis - das heißt auch, recht oft 30% niedriger als der Erdgaspreis. Wodurch sich Pellets als dauerhaft günstiger Brennstoff zeigen. Leider könnte ich Ihnen Pellets zwar empfehlen, aber nicht anbieten: Wir machen nur Stückholz.

Holzart lufttrocken Heizwert MWh bezogen auf kg/Rm 15%Feuchte MWh/FM atro MWh/SRM 15%Feuchte
Buche 2,1 MWh/Rm 480 3,55 1,6
Eiche 2,1 MWh/Rm 480 3,65 1,6
Esche 1,9 MWh/Rm 470 3,30 1,4
Birke 1,9 MWh/Rm 450 3,34 1,4
Lärche 1,8 MWh/Rm 420 2,93 1,4
Kiefer 1,6 MWh/Rm 360 2,66 1,2
Fichte 1,5 MWh/Rm 330 2,29 1,1
Heizöl 10,0 MWh/ 1000Liter 840
Heizöl 11,4 MWh/ 1000kg ---
Kohle 7,8 - 9,8 MWh/ 1000kg ---
Holzpellets 4,8 MWh/ 1000kg 650 3,12
Erdgas 8,2 - 11,1 kWh/cbm ---

Test Test3 Test2 Test4 Test5 Test6

Ofen Tipps

Richtiges und falsches Sparen spielt beim praktischen Ofenheizen die größte Rolle.

In Bezug auf die Holzverwendung

Wie Sie vielleicht schon in der Tabelle 'Heizwert von Stückholz' bemerkt haben, hat sehr trockenes Holz den höchsten Energiewert. Gute Holztrocknung erspart also nicht nur die Reinigung des Ofens, sondern auch Holzkaufgeld.

Im Freien trocknet das Holz von ca. 100% Feuchte (Holzfeuchte=def. Wasser :zu Trockenmasse) auf 15-18 % Feuchte (verkaufsfähig zum Heizen).
Unter Bedachung trocknet es weiter auf 12-15% Feuchte.
In unbeheizten Nebenräumen kann es mit der Zeit sogar auf 8-10% trocknen.
Neben dem Ofen bzw. in geheizten Innenräumen trocknet es noch weiter bis auf 6-8% !
Daher sagt man, das Holz aus dem Schuppen soll idealerweise noch in der Wohnung 'akklimatisieren'.

Die Bedienung des Ofens

Falls eine vorhanden, Bedienungsanleitung studieren.

  • Das Wichtigste!! Die erste Stunde ab Hochbrennen die Zuluftklappe geöffnet halten.
    Denn dadurch soll der Ofen auf Betriebstemperatur kommen, nur so heizt er sauber und umweltfreundlich.
    Die Drosselung achtsam antesten, nachdem die volle Betriebshitze erreicht wurde. 'Zu kühles' Abgas kann zu Glanzruss im Schornstein führen (Kaminbrandgefahr). Und es verstopft die Züge. Und es schwärzt die Scheibe. Und es macht mehr Asche. Also: Zu frühes Drosseln spart nichts, sondern wirkt wie "Gas geben mit angezogener Bremse"!
  • Zur Drosselung dienen die Zuluft und die Abgasklappe. Beide sind zu betätigen, weil es ja Zuluft und Abluft bei der Verbrennung gibt. Zuluft und Abluft stehen zueinander im gleichen Verhältnis. Ihre gemeinsame Öffnung steht im umgekehrten Verhältnis zur erzeugten Temperaturdifferenz (dem 'Zug' - der Zug ergibt sich aus dem Unterschied der Frischluft zum Schornsteingas.)
  • Ordentlich Zug von Anfang an:
    Schweizer Anzündverfahren: als Alternative zum deutschen Anzündverfahren, mal ausprobieren:
    Es beginnt mit einer untersten Lage große, trockene Scheite, darüber kleinere: Darauf Zündelscheite mit dem Zündwürfel oder Pappe dazwischen, zwei Zündelscheite drüber. ----Vorteil: Freie Luftzufuhr und freier Rauchabzug von Anfang an.

Probleme mit dem Heizen, kurzfristige Abhilfe und langfristige Maßnahmen

Kurzfristig:

  • Der Ofen könnte vielleicht mal bis zum Schornsteindurchlass von Asche und Russ befreit werden.
  • Einen Holzvorrat im Zimmer 'akklimatisieren'.
  • Den Ofen zur kältesten Tageszeit zünden und auf Betriebstemperatur bringen. (Man sagt, die Mittags/Abendsonne drückt auf den Kamin, oder ein feucht-mildes Wetter, wenn das Haus selbst zu kalt ist...)
  • Unterdruck im Zimmer vermeiden
  • Geduldig mit Wellpappe den Schornstein warmfeuern
  • Es unterlassen, aus Sparsamkeit den Ofen unter der empfohlenen Betriebstemperatur zu betreiben

Längerfristig:

  • Optimieren der Holztrocknung
  • Eine Kaminhaube mit Zugeffekt besorgen
  • Die Wärmeproduktion so auf andere Zimmer verteilen, dass die Versuchung aufhört, den Ofen zu früh wieder zu drosseln
  • einen Ofen ohne Glasscheibe - stattdessen mit Rundum-Brennkammerdämmung in Erwägung ziehen